Jörg Rupp

Linker Kandidat für den Landtag erklärt sich solidarisch mit Aisha Fahir

Mit großem Entsetzen hat Jörg Rupp, der Kandidat der LINKEN im Wahlkreis 31, Ettlingen den rassistischen Anschlag auf das Wahlplakat von Asha Fahir in Karlsbad wahrgenommen. Er erklärt ausdrücklich seine Solidarität mit der Kandidatin der SPD, deren Plakat eindeutig für die Hakenkreuzschmiererei ausgesucht wurde. Darüber hinaus zeigt er sich empört darüber, dass dieser gezielte rassistische Anschlag gleichgesetzt wird mit den im Wahlkampf leider üblichen Plakatzerstörungen oder Beschmierungen. Das Hakenkreuz, genau auf Frau Fahirs Gesicht zeige die Absicht der Schmierer und passt zu den sonstigen rassistischen Angriffen, denen Frau Fahir schon länger ausgesetzt wird.
Ein Versuch, gemeinsam mit anderen Kandidierenden gemeinsam eine Solidaratserklärung abzugeben, scheiterte leider. Dabei sollten man doch bei allen politischen Unterschieden gemeinsam gegen Rassismus im Alltag, in den Medien und in der Politik stehen. Rupp abschließend: “Das eine gemeinsame Erklärung nicht möglich war, ist sehr enttäuschend. Wenn man angesichts dieses Anschlags auf eine junge Frau nicht den Wahlkampf beiseite schieben kann und gemeinsam gegen Rassismus stehen kann, ist wenige Tage nach dem Jahrestag zu Hanau unerklärlich.”